"Ein Psychotherapeut ist ein Mensch, der dem Vogel, den andere haben, das Sprechen beibringt"

frei nach Wolfgang Grune, deutscher Kabarettist und Filmemacher

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Der Unterschied zwischen dem Berufsbild des/r Psychiaters/in und dem des/r Psychotherapeuten/in!

Psychiater werden als Mediziner ausgebildet (Grundstudium) und erhalten im weiteren Verlauf ihrer Qualifikation eine psychiatrische Facharztausbildung. Ihr Arbeitsgebiet schließt unter anderem die Diagnose, die medikamentöse Behandlung und die neurologische Forschung von psychischen Erkrankungen ein. Darüber hinaus können Fachärzte jeglicher coleur eine Zusatzausbildung "Psychotherapie" erwerben. Nur ärztliche Psychotherapeuten können Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen und Medikamente verschreiben.

Psychologische Psychotherapeuten/ innen verfügen über eine umfassende universitäre Ausbildung (Abschluß des Psychologiestudiums, anschließend mehrjährige Therapieausbildung in einem der drei derzeit zugelassenen Richtlinienverfahren, Abschluß mit der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut/in), die sich an der empirischen Wissenschaft (Erfahrungen, Erfahrungswissen) orientiert. Sie behandeln ausschließlich durch Kommunikation und den darauf aufbauenden Methoden. Die Therapie ist somit weniger auf schnelle Erfolge, sondern vielmehr auf eine mittel- bis längerfristige Heilung bzw. Linderung ausgerichtet.

Was sind Essstörungen?

Als Essstörung wird ein krankhaftes Verhalten bei der Nahrungsaufnahme bezeichnet. Ein eindeutiges Indiz für eine Essstörung ist das wahllose und oft zwanghafte In-sich-Hineinstopfen großer Nahrungsmengen bzw. im umgekehrten Fall die totale Verweigerung der Nahrung.

Im engen Zusammenhang dazu steht die Magersucht (Anorexia nervosa), bei der die Betroffenen durch extrem geringe Nahrungsaufnahme im Zusammenspiel mit übertriebener körperlicher Aktivität oder durch Zuhilfenahme von zum Beispiel Appetitzüglern versuchen das Körpergewicht zu halten und zu verringern.

Auch die Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) zählt zu den Essstörungen, wobei diese Patienten einen zusätzlichen Leidensdruck erfahren der durch das wiederholte Erbrechen und den daraus resultierenden körperlichen Folgeschäden (Entzündung der Speiseröhre, etc.) hervorgerufen wird.

Ist Burnout = Depression?

Nein! Aber Burnout wird häufig von Depressionen begleitet. Als wichtigster Unterschied bleibt die Tatsache, dass eine Depression als Dauerzustand beschrieben werden muss, während Burnout beim Aufkommen einer Phase der Erholung und Entspannung durchaus einen Selbstheilungsprozess erfahren kann.

Auch die bei Burnout-Patienten charakteristische Müdigkeit, die gleichzeitig mit innerlicher Angespanntheit und Nervosität einhergeht, ist bei depressiven Menschen in der Regel nicht gegeben. Jene sind ausschließlich ohne Lebensenergie und sehen ihre Welt häufig grau oder schwarz.

Bei einer Depressions-Therapie ist durch die Suizidgefahr zudem eine genaue Beobachtung und Aufklärung des Patienten notwendig. Das Burnout-Syndrom erfordert diese Maßnahmen eher selten.

Je nach Schweregrad und Verlauf einer depressiven Erkrankung sollte selbige eventuell durch einen Psychiater medikamentös mitbehandelt werden. Gleichwohl ist bei einer Depression eine Behandlung durch einen Psychotherapeuten unabdingbar.